Indikator 1: Aufwach-Qualität (ohne Wecker)
Der zuverlässigste Schlafqualitäts-Test: Wachst du regelmässig kurz vor oder mit dem Wecker auf — ohne grossen Effort? Dann ist dein Schlaf ausreichend tief und die Zyklen passen.
Wer täglich durch Wecker aus dem Schlaf gerissen wird, hat entweder zu wenig Zeit zum Schlafen oder schlechte Schlafqualität.
Indikator 2: Einschlafgeschwindigkeit
Normale Einschlafzeit: 10–20 Minuten. Weniger als 5 Minuten deutet auf Schlafmangel hin (du bist zu müde). Mehr als 30 Minuten deutet auf schlechte Schlafhygiene oder Schlafstörungen.
Indikator 3: Tagsüber-Energie
Gute Schlafqualität zeigt sich tagsüber: stabile Energie ohne Koffein-Abhängigkeit, kein starkes Nachmittagstief, kein Einschlafen in Meetings oder beim Lesen.
Wer ohne Kaffee am Morgen kaum funktionsfähig ist — das ist kein Persönlichkeitsmerkmal, das ist Schlafmangel-Signal.
Indikator 4: Stimmung und Irritabilität
Schlafmangel manifestiert sich direkt in emotionaler Regulation. Erhöhte Reizbarkeit, geringere Frustrationstoleranz, überproportionale emotionale Reaktionen — oft Schlaf-Symptome, keine «schlechten Tage».
Im Mindoro Check-in zeigt sich das: Niedrige Stimmungs- und Energiewerte nach schlechten Schlafepisoden sind statistisch nachweisbar.
Indikator 5: Kognitive Leistung morgens
Wie schnell kannst du morgens klar denken? Schläfst du gut, bist du innerhalb von 15–30 Minuten kognitiv klar. Dauert es 1–2 Stunden — das ist Schlafträgheit als Zeichen unvollständiger Zyklen oder Schlafmangel.
Technische Messung
Schlaf-Tracker (Oura, Garmin, Apple Watch): Messen Schlafphasen über Bewegung und Herzrate. Genauigkeit für Tiefschlaf/REM ist begrenzt (kein EEG), aber Trends sind nützlich.
Schlaflabor: Der Goldstandard für Schlafdiagnosen. Relevant bei Verdacht auf Schlafapnoe, RLS oder schwere Schlafstörungen.
Mindoro Check-in als Proxy: Energie-Level morgens ist ein valider indirekter Schlafqualitäts-Indikator. Über 2–4 Wochen zeigen sich Muster.