Was emotionale Intelligenz wirklich ist
Daniel Goleman (Emotional Intelligence, 1995) machte EQ bekannt — aber hat es auch popularisiert bis zur Unkenntlichkeit. Das wissenschaftliche Modell (Mayer, Salovey, Caruso) ist praeziser:
4 Faehigkeiten:
1. Emotionen wahrnehmen (bei sich und anderen)
2. Emotionen nutzen (um Denken zu foerdern)
3. Emotionen verstehen (Ursachen, Entwicklung)
4. Emotionen regulieren (konstruktiv steuern)
Warum EQ wichtiger ist als oft gedacht
Jack Mayer (University of New Hampshire): EQ-Messungen erklaeren 10-25% der Varianz in sozialen und beruflichen Ergebnissen — unabhaengig von IQ.
TalentSmart (2011, 75.000 Personen): EQ ist der staerkste Praediktor fuer berufliche Leistung unter 33 untersuchten Arbeitskompetzenzen.
EQ ist trainierbar
Im Gegensatz zu IQ zeigt EQ deutliche Plastizitaet. Mindoros taelicher Check-in (Stimmung, Energie, Fokus benennen) ist eine Form von Emotion Labeling — dem ersten Schritt in jedes EQ-Training.